Ein weiterer Meilenstein der Mobilitätswende in Eckernförde
Im vergangenen Jahr wurden am Bahnhof Eckernförde zwei Bike+Ride Anlagen (B+R) fertiggestellt, die zweite Anlage an Gleis 3 ist nun vollständig nutzbar.
Damit stehen den Nutzerinnen und Nutzern nun zwei zeitgemäße, funktionale und witterungsgeschützte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zur Verfügung.
Radfahrende können damit nun an beiden Seiten der Gleise ihr Rad sicher und geschützt abstellen.
Die Anlagen wurden in Modulbauweise nach dem Design des Nahverkehrsverbundes für Schleswig-Holstein (NAH.SH) umgesetzt und fügen sich nahtlos in das landesweit einheitliche Erscheinungsbild des öffentlichen Personennahverkehrs in Schleswig-Holstein ein. Die von NAH.SH geplante Maßnahme wurde durch das Land Schleswig-Holstein gefördert.Grundlage hierfür war das Programm „Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz S-H“.
Die letzten Arbeiten an der zweiten B+R-Anlage konnten jetzt abgeschlossen werden, damit sind auch die 12 Abstellplätze im abschließbaren Teil ab sofort für Fahrradfahrende nutzbar.
Daneben gibt es im frei zugänglichen, überdachten Bereich elf Stellplätze sowie einen barrierefreien Stellplatz mit Anlehnbügel.
Das Angebot an Gleis 3 ergänzen zusätzlich sieben Stellplätze mit Anlehnbügeln im nicht überdachten Bereich, davon vier barrierefrei.
Die Stellplätze im frei zugänglichen Bereich sind schon seit Herbst nutzbar.
Mit der Realisierung der Bike+Ride Anlagen wird die umweltfreundliche Mobilität gestärkt und die Verknüpfung von Radverkehr und ÖPNV weiter verbessert.
Die neue Infrastruktur stellt damit einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen und komfortablen Mobilitätswende vor Ort dar.
NAH.SH-Geschäftsführer Dr. Arne Beck: „Bike+Ride ist ein entscheidender Baustein für alltagstaugliche Mobilität und ein zentraler Bestandteil der Mobilitätsstrategie der NAH.SH.
Wer sein Fahrrad sicher am Bahnhof abstellen kann, steigt deutlich leichter auf Bus und Bahn um.
Die neue, zweite Anlage in Eckernförde ist deshalb ein wichtiges Signal für eine vernetzte Mobilität vor Ort und zeigt, wie Kommunen die letzte Meile sinnvoll lösen und den öffentlichen Verkehr gemeinsam mit dem Radverkehr stärken können.“