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Städtische integrative Kindertageseinrichtung

  • Eckernförde Süd

    Brennofenweg 32–34
    24340 Eckernförde

    • Tel.: Telefon: (04351) 71 24 57
    • Fax: Fax: (04351) 71 24 59
    • E-Mail: E-Mail: kitasued@stadt-eckernfoerde.de
    • Info: Hinweis: Registrierug auf der Warteliste für einen Betreuungsplatz wird ausschließlich über www.kitaportal-sh.de angenommen.

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  • Integrative Kindertagesstätte Eckernförde Süd

    Träger:

    Stadt Eckernförde

    Öffnungszeiten:

    Ganztägig von 7.00 - 17.00 Uhr

    Anzahl der Plätze:

    100

    Alter der Kinder:

    1-6 Jahre

    Gruppen: 

      3 Regelgruppen á 20 Kinder
      1 Krippengruppe á 10 Kinder 
      2 Integrative Gruppe á 15 Kinder 
      1 altersgemischte Gruppe

    In 2 Gruppen werden die Ganztagskinder sowie die Nachmittagskinder am Nachmittag betreut:
    1 Gruppe mit 20 Kindern
    1 Gruppe mit 10 Kindern

    pädagogisches Personal: 

     13 Erzieherinnen
       2 Heilpädagogin
       1 Integrationsfachkraft
       7 Sozialpädagogische Assistentinnen
       2 PIA-Auszubildende
       2-FSJ-Kräfte

    Ansprechpartner/-innen:

     Kirsten Larsen (Leiterin)
     Cornelia Freundt (Stellvertreter/in)

    Leitgedanke unserer Arbeit: „Es ist normal, verschieden zu sein”

    Dieses beinhaltet für uns die gemeinsame Erziehung und Einbeziehung aller Kinder in alle Bereiche. Dabei wollen wir eine geborgene und vertrauensvolle Umgebung bieten, die Besonderheit und Einzigartigkeit jedes Kindes im gemeinsamen Leben und Lernen berücksichtigt.

    Wir schaffen vielfältige Möglichkeiten und Angebote für unsere Kinder
    • die eigene Person, die Gefühle, Fähigkeiten zu erfahren und zu entfalten
    • soziales Miteinander im Spiel zu erlernen
    • die Umwelt und Natur zu erleben
    • sowohl im großzügigen Innen- als auch Außenbereich ist vielfältige Bewegung möglich

    Unsere pädagogischen Fachkräfte arbeiten intensiv mit den Eltern, sowie Therapeuten, Ärzten, Institutionen und Organisationen zusammen, um eine umfassende, ganzheitliche Förderung der Kinder sicherzustellen.

    Unsere Krippe „Die kleinen Mäuse”

    In unserer Kindertagesstätte gibt es einen Ort für Kinder im Alter von 1 Jahr bis 3 Jahren.
    Hier finden die Kinder Zeit, Raum und Ruhe, um ihre individuelle Lernprozesse aus eigener Initiative zu gestalten und zu leben.

    In der vier Wochen dauernden Eingewöhnungsphase begleiten die Eltern ihr Kind zu Beginn stundenweise und geben ihm so die Sicherheit, die es braucht, um mit der neuen Umgebung vertraut zu werden und zu der Erzieherin eine vertrauensvolle Bindung entwickeln zu können.

    Unsere Arbeit orientiert sich an den Erkenntnissen und Erfahrungen der ungarischen Kinderärztin Emmi Pikler.  Jedes einzelne Kind erfährt unsere ungeteilte Aufmerksamkeit bei der täglichen Pflege, wie wickeln, anziehen, waschen und essen.
    Nichts geschieht über seinen Kopf hinweg, vielmehr ist das Kind aktiv beteiligt.

    Projekte in der Einrichtung

    Kindergartendemo

    Die Kinder aus der Kindertageseinrichtung Süd sind am Montag, den 21.07.2025 von ihrer Einrichtung im Brennofenweg zum Rathausmarkt gezogen.
    Die erste Kindergartenkinderdemonstration, die Eckernförde je erlebt hat!
    Der 7jährige Christian schlägt die Trommel und unterstützt die Kinder der städtischen Kita Süd bei ihren Parolen.
    „Wir sind jung, wir sind klein, steh`n für unsere Rechte ein“ oder „Wir sind die Kinder, wir haben Rechte“ wie alle Jungen und Mädchen gemeinsam rufen. Unterstützt werden die Kinder von ihren Erzieherinnen und einigen Eltern, bei ihrer Aktion in der Eckernförder Friedenswoche. Die Forderung der Kinder an die Erwachsenen: „Hört uns zu und sorgt für unsere Rechte für Frieden, Sicherheit und Toleranz!“.
    Mit dem Lied „Wir sind Kinder dieser Erde“ (Text/Musik Peter Böddecker) singen die Demonstranten „und wir woll`n das Frieden werde.“

    Alle Kinder tragen Schilder auf denen ihre Rechte zu den Themen Schutz vor Krieg und Flucht, Sicherheit in der Familie, Recht auf Schule und Kitaplätze, Recht auf Umweltschutz, Recht auf ärztliche Versorgung, Recht auf Essen und Trinken, Recht auf beide Elternteile, das Recht darauf zu lieben, wen sie lieben möchten……und viele mehr zu lesen sind.
    Die Bürgermeisterin empfängt die Kinder im Rathaus und lässt sich von den Kindern die Schilder zeigen. Gemeinsam singen die Kinder das Lied von „den Kindern dieser Erde, die wolln, dass Frieden werde.“ Die Bürgermeisterin bringt zum Ausdruck wie sehr sie die viele Arbeit, welche die Kinder geleistet haben, und die mutige Demonstration der Kinder beeindruckt.

    Anschließend gibt es eine kleine Trinkpause und los geht’s auf den Rathausplatz.
    Passanten bleiben stehen, lesen die Forderungen der Kinder auf den Schildern und zeigen sich von dem Engagement der Kinder tief beeindruckt. Wenige schütteln auch skeptisch den Kopf. Diese Erwachsenen müssen noch lernen, dass die Kinder eben selbst für ihre Rechte einstehen müssen, wenn die Erwachsenen das zu wenig tun.

    Laut sind die Kinder auf dem Rathausplatz und rufen selbstbewusst Parolen zu ihren Kinderrechten, bleiben ab und zu stehen und singen ihr Lied. Wochenlang haben die Kinder sich mit ihren Rechten auseinandergesetzt, sie wissen, dass es auf der ganzen Welt Kinder gibt, die nicht zur Schule gehen können und schon im Kindergartenalter arbeiten müssen statt mit ihren Freunden spielen zu dürfen.
    Die Kinder wissen, dass sich die UN-Mitgliedsstaaten verpflichtet haben, Kindern das Recht der freien Meinungsäußerung zuzugestehen und das Recht, in eigenen Belangen gehört zu werden.
    Zum Schluss applaudieren viele Menschen im Publikum.

    Müde und erschöpft kommen die Kinder nach fast einer Stunde Fußweg wieder in der Kita an. Vor dem Mittagessen versammeln sie sich zu Gesprächskreisen und tauschen sich über ihre Demoerfahrung aus. Begeistert und stolz sind sie und beschließen, dass sie auf jeden Fall noch einmal zu ihren Rechten demonstrieren.
    Wie gut, dass wir in Eckernförde eine Bürgermeisterin haben, die die Kinder darin unterstützt und wertschätzt.

    Polizeiprojekt


    Im Rahmen der Vorschularbeit besuchte die Städtische Integrative Kindertagesstätte Eckernförde Süd die Polizeistation in Eckernförde.
    Innerhalb einer Kinderkonferenz wünschten sich die Vorschulkinder das Thema „Polizei“, wofür sich ein Großteil aller Vorschüler entschied daran teilzunehmen.
    Zu Fuß machten sich die Kinder und zwei Erzieherinnen auf den Weg zur Polizeistation.
    Vor Ort wurde es dann richtig spannend. Ein Polizeibeamter nahm die Kinder in Empfang und führte sie durch die Polizeistation.
    Sie bekamen die Polizeiausrüstung gezeigt und wer sich traute, durfte sich sogar im Keller eine Gefängniszelle anschauen.
    Natürlich durfte auch die Besichtigung des Streifenwagens nicht fehlen.
    Dafür wurde die Ausstattung des Wagens ausgeräumt und vorgestellt.
    Auch das Blaulicht wurde angemacht.
    Natürlich durfte sich auch jeder einmal in das Polizeiauto reinsetzen.
    Nach all diesen spannenden Eindrücken ging es zurück in den Kindergarten.

    Dinosaurierprojekt


    Im Mai 2025 trafen sich die Vorschulkinder und zwei Erzieherinnen der Städtischen Integrativen Kindertagesstätte Eckernförde Süd für ein gemeinsames Dinosaurierprojekt.
    Zuvor haben die Vorschüler in einer Kinderkonferenz entschieden, dass ein Dinosaurierprojekt stattfinden soll. Fast alle der 28 Vorschulkinder entschieden sich, an dem Dinosaurierprojekt teilzunehmen, nachdem die Projektinhalte in einer weiteren Kinderkonferenz vorgestellt wurden.
    Nun ging es endlich los! An vier Tagen in der Woche arbeiteten zwei Kleingruppen zu dem Thema.
    Ganz wichtig zu klären war: Wann lebten die Dinosaurier? Wer war der schnellste Dinosaurier? Wer war der größte Dinosaurier? Wie starben die Dinosaurier?


    Die Kinder erarbeiteten ein Zeitstrahl der Erdzeitgeschichte und erfuhren, dass die Zeiten, in denen die Dinosaurier lebten, „Triaszeit“, „Jurazeit“ und „Kreidezeit“ hießen.
    Ein Mitarbeiter vom Geotanium in Gettorf kam in die Einrichtung und berichtete, dass es sogar einen viel größeren und stärkeren Dinosaurier als den Tyrannosaurus-Rex gegeben hat.
    Mit Hilfe einer Wissensbücherbox aus der Stadtbücherei Eckernförde, einer Kinderreportage (Kinderkino mit Beamer) und einigen Angeboten mehr, beantworteten sich die Kinder ihre Fragen und wurde zu richtigen Dino-Experten.


    Aber was hat jetzt das Huhn mit alldem zu tun?
    Nun – Forscher gehen davon aus, dass die meisten Dinosaurier Federn hatten.
    Alle Vögel dieser Welt erfüllen, laut Dinosurierdefinition, all die Voraussetzungen, die damals auch die Dinosaurier mitbrachten – auch das Huhn.

    Literacy-Projekt für die Vorschulkinder 


    In der Städtischen integrativen Kindertageseinrichtung Süd (Kita Süd) gingen die Vorschulkinder auf Entdeckungsreise in die Welt der Buchstaben.
    Vorab wurde dieses Thema neben anderen in einer Kinderkonferenz mit allen „Oldies“- so nennen wir die Vorschulkinder- gewünscht.
    Drei Kolleginnen bereiteten das Projekt „Literacy – die Welt der Buchstaben“ vor.
    Inhaltlich stand dabei im Vordergrund, die Neugierde auf die Bedeutung von Buchstaben zu wecken, zum spontanen Lernen zu ermutigen, den Sinn von Schrift erkennen zu lassen und erste Schreibversuche zu unterstützen.
    Aber vor Allem war das Ziel, Spaß und Freude an der Welt der Buchstaben zu vermitteln.
    Die systematische Unterweisung erfolgt dann in der Schule.
    Da die Projektarbeit auf Freiwilligkeit basiert, konnten sich auch hier die Oldies frei zur Teilnahme entscheiden, und das taten dann auch 27 von 28 Kinder.
    In drei Gruppen an je vier Tagen wurden etwa Sprüche gelernt, thematisch passende Geschichten vorgelesen, erste Buchstaben geschrieben, Wortanfänge und Reime gesucht, gestempelt und aus Holzbuchstaben-Salat der eigene Name und bekannte Worte gelegt.

    Einen besonderen Ausflug starteten wir jeweils am Donnerstag von unserer Kita im Brennofenweg zu Fuß zur Stadtbücherei.
    Auf dem Weg konnten die Kinder viele Buchstaben an Häusern oder auf Schildern erkennen.
    So konnten sie die Wichtigkeit von Buchstaben im Alltag entdecken.
    In der Bücherei wurde die jeweilige Gruppe von einer Mitarbeiterin empfangen und in den Kinderbuchbereich begleitet.
    Hier wurde den Oldies eine Geschichte mit Vorführmedien präsentiert und vorgelesen.
    Die Kinder hörten aufmerksam zu.

    Anschließend durften sie frei das Kinderbuchangebot entdecken und sich Bücher je nach eigenem Interesse ansehen.
    Abschließend konnten Bücher über die Kita ausgeliehen werden.
    Die Oldies sind mit Interesse und Eifer in die Welt der Buchstaben eingetaucht.
    Je nach Vorkenntnissen wurde individuell auf die Kinder eingegangen.
    Am Ende erhielt jedes Kind eine Entdecker-Urkunde überreicht, in der stand „Du kannst stolz auf dich sein!“.

    Erste Sitzung des Kinderpalaments Kindertageseinrichtung Süd


    16 Kindergartenkinder aus den verschiedenen Gruppen haben sich mit folgenden Themen beschäftigt:


    Mit welchem akustischem Signal möchten die Kinder zum Aufräumen vor dem Mittagessen gerufen werden?

    Es gab verschiedene Vorschläge, mehrheitlich hat sich das Parlament für eine Glocke entschieden. Die Glocke soll bis zu drei Tage ausprobiert werden.
    Nach der Erprobungsphase entscheiden die Kinder, ob die Glocke beibehalten wird oder ein anderes akustisches Signal ausprobiert werden soll.


    Persönliche Magnete mit Foto der Kinder zum Umsetzen

    Die Kinder möchten sich mit einem Fotomagneten in der Gruppe an- und abmelden können. Sie möchten ihren Fotomagneten in der Gruppe anbringen, in der sie spielen möchten.
    Die Kinder melden sich mit dem Fotomagneten aus der Gruppe/Kita ab, indem sie die Mitarbeiterinnen informieren und ihren Fotomagneten auf das entsprechende Symbol setzen.


    Sollen in der Halle Singkreise stattfinden?

    Jedes Kind soll für sich entscheiden, ob es an einem Singkreis in der Halle teilnimmt.
    Die Kinder möchten bei der Auswahl der Lieder beteiligt werden.


    Wie darf der Nebenraum genutzt werden?

    Die Kinder haben erste Regelvorschläge entwickelt:
    - Nicht blöden Quatsch machen; beispielsweise andere ärgern oder etwas kaputt machen.
    - Wer Streit verursacht muss den Nebenraum verlassen
    - Es muss gefragt werden, ob man mitspielen darf
    Abgeschlossen werden kann dieser Punkt nicht, da es im Mitarbeiterteam noch Gesprächsbedarf gibt.
    Wer bestimmt, wie viele Kinder dort spielen dürfen?
    Muss eine Abmeldung bei den Erziehenden erfolgen?
    Regeln für den Nebenraum werden in der nächsten Sitzung des Kinderparlaments weiter besprochen.


    Fazit

    Es war schön zu beobachten wie ernsthaft die Kinder mitgedacht und Vorschläge gemacht haben.
    Ein Kindergarten ist durchaus eine Kinderstube der Demokratie.
    Uns ist die Meinung und die Beteiligung der Kinder sehr wichtig.
    Im Nachgang haben die Gesandten aus den Gruppen rückgemeldet, wie toll sie die Konferenz fanden.

    Das Kita-Team und das Kinderparlament

    Vorschulprojekt Kindertageseinrichtung Süd

    Planeten, ein Projekt für und mit den Vorschulkindern der städtischen Kindertageseinrichtung Süd Eckernförde

    „Wir fliegen heute zum Mond“ heißt es in einer der Projektstunden der Vorschulkinder unserer Kindertageseinrichtung.

    Die „Oldies“, so werden die Vorschulkinder in unserer Kita genannt, haben sich Ende letzten Jahres in einer Kinderkonferenz getroffen und sich verschiedene Themen gewünscht, die sie gerne vor der Schule lernen möchten.
    Favorit bei der Abstimmung ist das Thema „Planeten“ gewesen.

    Drei Erzieherinnen der Kita planten verschiedene pädagogische Angebote zu diesem Thema, die wiederum auf einer Kinderkonferenz vorgestellt wurden. Daraufhin entschieden sich alle 28 Kinder für die Teilnahme.
    Die Kinder wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und erforschten den Weltraum auf unterschiedlichste Art und Weise:
    Es wurden Planeten gebastelt, Bücher gelesen, Lieder gesungen, zum Thema Weltraum geturnt, Experimente durchgeführt und eine spannende Weltraumreise gestartet.
    Das Highlight am Ende des Projektes war ein Ausflug ins Planetarium der Fachhochschule Kiel, bei dem wir auch von einigen Eltern begleitet wurden.
    Die Kinder hatten schon viel Spaß bei der Fahrt mit Zug und Bus und auch im Planetarium.
    Eine Stunde lang „Sonne, Mond und Sterne“, so hieß die Show, in der wir viel über die Sternenbilder, die Sonne und den Mond lernten.
    Das Highlight für die Kinder war eine virtuelle Achterbahnfahrt zum Mond am Ende der Show!
    Die Vorschulkinder zeigten großes Interesse an dem Projekt.
    Einige Kinder hatten viele Fragen und zeigten bereits ein umfangreiches Hintergrundwissen über die Planeten und das Weltall.
    Als schöne Erinnerung an das Projekt haben die Vorschulkinder eine Urkunde mit dem Titel: „Du hast erfolgreich am Weltall Projekt teilgenommen“ erhalten.
    Wir freuen uns schon auf das nächste Projekt mit unseren Schulanfängern.

    Mut tut gut''-Präventionstraining für Kinder in der städtischen Kita Süd am Brennofenweg

    „Stopp'' Halt'' - das will ich nicht'', ruft es laut und engagiert aus der Turnhalle.

    Alle Vorschulkinder unserer Kindertageseinrichtung haben im Januar 2025 an einem ,,Mut tut gut - Training'' teilgenommen.

    In diesem Kurs haben sich 28 Vorschulkinder, in drei Kleingruppen aufgeteilt, grundsätzlich mit dem Thema ,,Nein sagen'' auseinandergesetzt:
    Nein sagen zu Gewalt, Mutproben, Erpressung, Bedrohung, Ausgrenzung und ,,komischen'' Berührungen.
    Das wichtigste Ziel dieses Kurses ist es, das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken.
    Kinder, die sich angenommen und geliebt fühlen, ertragen auch mal eine Ungerechtigkeit, ohne gleich zurückzuschlagen.

    Sie werden nicht so schnell Opfer oder Täter.

    Eine pädagogische Fachkraft der Kindertageseinrichtung ist ausgebildete Gewaltpräventionstrainerin und bietet diesen Kurs im letzten Halbjahr vor der Einschulung der Kinder, als Teil des Übergangs von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule, an.
    Spielerisch, durch Rollenspiele und methodisch vielfältig trainiert die Kursleiterin die Kinder darin, sich nicht einschüchtern zu lassen, sondern sich und anderen Hilfe zu holen.

    Sie lernen, gute von schlechten Geheimnissen zu unterscheiden und entwickeln Kompetenzen zur Selbsthilfe.

    Die Kursinhalte stärken das Rechts- und Unrechtsbewusstsein der Kinder sowie deren Persönlichkeit und bereiten sie unter anderem auf den bevorstehenden Schulbesuch vor.

    Auch die Eltern sind in der Prävention mit eingebunden. Die Eltern haben sich im Vorfeld verpflichtet, an einem der Trainings teilzunehmen.
    Somit können diese speziellen Themen auch zu Hause weiterbearbeitet und besprochen werden.