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Was ist digitale Gewalt?

Psychische Gewalt, die medien- und technikgestützt durch Handys, Apps, Mails oder im digitalen Raum wie Online Portalen und sozialen Netzwerken ausgeübt wird. Oft ist sie eine Fortsetzung und Ergänzung zur „analoger Gewalt“.

Sie umfasst unter anderem Erpressung, Rufschädigung, Beleidigung, Cybermobbing, Stalking, Drohungen, Cybersexismus, Doxing (Sammeln von persönlichen Daten), Identitätsmissbrauch.

Eine Besonderheit ist digitale Gewalt in Smart-Homes, da es dort auch zu direktem Einfluss auf das körperliche Befinden kommen kann (Einschluss, Herabsetzen der Raum- oder Wassertemperatur, Verdunkelung und so weiter)

Grob können drei Muster digitaler Gewalt unterschieden werden:

  • Anonyme Angriffe im frei zugänglichen digitalen Raum wie zum Beispiel Hasskommentare in Foren. Oft werden diese durch Gruppen organisiert.

  • Digitale Attacken von einzelnen Personen, die persönlich bekannt sind, häufig aus aktuellen oder ehemaligen Beziehungen. Beispiel dafür sind verbale Angriffe in sozialen Medien, Verfolgen des Standortes durch heimlich auf dem Handy installierte Apps, oder die Verbreitung von privaten Bildern.

  • Cybermobbing in bestehenden sozialen Gruppenstrukturen wie zum Beispiel die Diffamierung Einzelner in einem Klassenverband, die im Klassen-Chatroom fortgesetzt wird.

 Weitergehende Studien, Informationen und Veröffentlichungen zu diesem Thema.