Maßnahmenampel (1)

Nachfolgend können Sie sich über den Bearbeitungsstand der einzelnen Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept informieren. Zur Vereinfachung haben wir ein Ampelssystem gewählt:
rot = in Planung, gelb = in Bearbeitung, grün = umgesetzt.

K1 Klimaschutzmanager Eckernförde

Seit Februar 2018 ist in Vollzeit eine Klimaschutzmanagerin angestellt. Zunächst hat Maren Clausen (früher Jähne) diese Stelle besetzt. Derzeit befindet sich Frau Clausen in Elternzeit, weshalb Frau Manina Herden seit Ende 2018 für den Klimaschutz in der Stadt zuständig ist. Zentrale Aufgabe ist die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes sowie das Aufgreifen von aktuellen Themen über eigene Projekte.

K 2 Vorbildfunktion Stadt

Es soll ein energetischer Mindeststandard für städtische Liegenschaften erstellt und das Energiemanagement weiterentwickelt werden. Damit sollen Effizienzpotenziale erschlossen und der Gebäudestand sukzessive energetisch aufgewertet werden. Ziele sind die Senkung des Energieverbrauchs und der dadurch entstehenden Treibhausgas-Emissionen. Als positiver Nebeneffekt werden langfristig die laufenden Kosten der Gebäude gesenkt und die Aufenthaltsqualität in Ihnen erhöht. Die Stadt Eckernförde möchte mit gutem Beispiel vorangehen, um auch die Eckernförder Bürgerinnen und Bürger zur energetischen Sanierung zu motivieren.  

Ein Vorschlag für den Eckernförder Energiestandard liegt vor und muss nun politisch diskutiert und dann beschlossen werden.

Wenn Sie selber im Klimaschutz aktiv werden wollen, informieren Sie sich bei einem Energieberater (bspw. Stadtwerke oder Verbraucherzentrale) über energetische Einsparpotenziale bei sich im Haus oder in der Wohnung.

K3 Nachhaltige und regionale Beschaffung

Text in Bearbeitung

K4 Wiedervernässung der Goosseeniederung

Bei der Goosseeniederung handelt es sich um eine ehemalige Moorfläche. Die Fläche wird durch ein Pumpwerk ca. 1 Meter unter dem Meeresspiegel gehalten. Je weiter der Meeresspiegel steigt, desto größer wird der Pumpenaufwand. Es wird somit auf unbestimmte Zeit Strom verbraucht. Intakte Moore sind mittlerweile in unseren Landschaften selten gewordene Feuchtbiotope, weshalb eine Wiedervernässung auch einen besonderen Naturschutzaspekt mit sich bringt. Zudem stoßen geschädigte, drainierte Moore fortlaufend sehr große Mengen an klimaschädlichen Treibhausgasen aus. Ein intaktes Moor hingegen bindet Treibhausgase.

Über die weitere Vorgehensweise wurde mit dem Leiter der Abt. Naturschutz und Landschaftsplanung beraten. Die betroffene Fläche liegt nur zu einem kleinen Teil auf Eckernförder Stadtgebiet, weshalb die Stadt auf die Kooperation der Flächeneigentümer angewiesen ist. Die Flächeneigentümer stehen einer Wiedervernässung derzeit kritisch gegenüber. Herr Valkema vom NABU Eckernförde und der Stiftung Naturschutz informierte im Umweltausschuss anhand einer Power-Point-Präsentation über die Geologie, geschichtliche Hintergründe, Probleme der Treibhausgas-Bilanz, Probleme bei der Umsetzung sowie rechtliche Hindernisse hinsichtlich einer Wiedervernässung der Goosseeniederung. Die Stadt arbeitet bei der Umsetzung der Maßnahme mit der Stiftung Naturschutz und dem NABU zusammen.

Wenn Sie mithelfen wollen, unsere Moore zu schützen, dann verzichten Sie im Garten auf den Einsatz von Torf. Für die Bildung von einem Meter Torf, benötigt ein intaktes Moor bis zu 1.000 Jahre. Um den Torf abzubauen, müssen die Moore trocken gelegt werden, was sie von einer Kohlenstoff-Senke (gut fürs Klima) in eine Kohlenstoff-Quelle (schlecht fürs Klima) verwandelt. Beim NABU, der Stiftung Naturschutz oder natürlich beim Klimaschutzmanagement können Sie sich näher über die Problematik und Lösungsmöglichkeiten informieren lassen.

W1 Energietisch für Eckernförder Unternehmen

Derzeit werden die Unternehmen bei der energetischen Planung durch die Stadtwerke unterstützt. Es wird angestrebt, diesen Austausch zu systematisieren und in Form eines halbjährigen Runden Tisches (Energietisch) rechtliche Änderungen, technische Neuerungen und die Förderkulisse zu kommunizieren.

G/EE1 Anforderungen für Neubaugebiete hinsichtlich Klimaschutz

Text in Bearbeitung

G/EE2 Prüfung Potenzial und Förderungen Kleinwindanlagen

Text in Bearbeitung

G/EE3 Energieeffiziente Neubauten fördern

Text in Bearbeitung

G/EE4 Stadteigene Flachdächer begrünen

Text in Bearbeitung

G/EE5 Photovoltaik - Kataster Eckernförde

In einem Solarkataster können Bürgerinnen und Bürger einsehen, welches Potenzial für Photovoltaik oder Solarthermie auf ihren Dachflächen bestehen. Es kann angezeigt werden, welche Fläche geeignet ist, wie groß eine Anlage sein müsste, wie viel diese kosten würde, mit welchem Ertrag zu rechnen ist, wann die Anlage sich amortisiert hat, welche Förderprogramme existieren und noch vieles mehr.

Wie im Umweltausschuss am 15.5.2019 erläutert, bestanden vorab Bedenken bezüglich des Datenschutzes sowie Probleme bei der Datenverfügbarkeit. Diese Probleme haben sich mittlerweile gelöst, weshalb jetzt in mehreren Kommunen Schleswig-Holsteins die Erstellung eines solche Katasters wieder aufgenommen wurde. Derzeit wird eine Zusammenarbeit mit dem Kreis Rendsburg-Eckernförde angestrebt. Ziel ist es, ein Solarkataster für den ganzen Kreis zu erstellen. Für Eckenförde entsteht dadurch kein Nachteil. Das Solarkataster wird über die Nutzung verschiedener Datenbanken und Algorithmen erstellt, weshalb Kosten und Aufwand innerhalb dieser räumlichen Skala relativ unabhängig von der Fläche sind.

G/EE6 Photovoltaik bei Unternehmen und privaten Wohngebäuden

Text in Bearbeitung