Erste Sitzung des Kinderpalaments Kindertageseinrichtung Süd
16 Kindergartenkinder aus den verschiedenen Gruppen haben sich mit folgenden Themen beschäftigt:
Mit welchem akustischem Signal möchten die Kinder zum Aufräumen vor dem Mittagessen gerufen werden?
Es gab verschiedene Vorschläge, mehrheitlich hat sich das Parlament für eine Glocke entschieden. Die Glocke soll bis zu drei Tage ausprobiert werden.
Nach der Erprobungsphase entscheiden die Kinder, ob die Glocke beibehalten wird oder ein anderes akustisches Signal ausprobiert werden soll.
Persönliche Magnete mit Foto der Kinder zum Umsetzen
Die Kinder möchten sich mit einem Fotomagneten in der Gruppe an- und abmelden können. Sie möchten ihren Fotomagneten in der Gruppe anbringen, in der sie spielen möchten.
Die Kinder melden sich mit dem Fotomagneten aus der Gruppe/Kita ab, indem sie die Mitarbeiterinnen informieren und ihren Fotomagneten auf das entsprechende Symbol setzen.
Sollen in der Halle Singkreise stattfinden?
Jedes Kind soll für sich entscheiden, ob es an einem Singkreis in der Halle teilnimmt.
Die Kinder möchten bei der Auswahl der Lieder beteiligt werden.
Wie darf der Nebenraum genutzt werden?
Die Kinder haben erste Regelvorschläge entwickelt:
- Nicht blöden Quatsch machen; beispielsweise andere ärgern oder etwas kaputt machen.
- Wer Streit verursacht muss den Nebenraum verlassen
- Es muss gefragt werden, ob man mitspielen darf
Abgeschlossen werden kann dieser Punkt nicht, da es im Mitarbeiterteam noch Gesprächsbedarf gibt.
Wer bestimmt, wie viele Kinder dort spielen dürfen?
Muss eine Abmeldung bei den Erziehenden erfolgen?
Regeln für den Nebenraum werden in der nächsten Sitzung des Kinderparlaments weiter besprochen.
Fazit
Es war schön zu beobachten wie ernsthaft die Kinder mitgedacht und Vorschläge gemacht haben.
Ein Kindergarten ist durchaus eine Kinderstube der Demokratie.
Uns ist die Meinung und die Beteiligung der Kinder sehr wichtig.
Im Nachgang haben die Gesandten aus den Gruppen rückgemeldet, wie toll sie die Konferenz fanden.
Das Kita-Team und das Kinderparlament